last update: 30.11.2000 13:56

Otto J. Jahncke GmbH

Naturstein

Otto J. Jahncke GmbH

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Marmor (Muster siehe unten)


Die weiße Tönung des Marmors, verbunden mit einer gewissen Transparenz, hat den Marmor bereits in der Antike zum "edelsten" der Werksteine gemacht und ihm seine Beliebtheit und Eignung für Skulpturen bis heute erhalten. Die gute Bearbeitbarkeit eröffnete ihm darüberhinaus viele Möglichkeiten in der Innenarchitektur.

Die natürliche Schönheit des Marmor wird kaum durch irgendein anderes Gestein erreicht.

Bei Marmor handelt es sich um ein durch Metamorphose entstandenes Umwandlungsgestein. Unter Metamorphose versteht man die Gesamtheit aller auf ein Gestein einwirkenden Kräfte. Hierbei sind fertige Gesteine durch Einwirkung von Druck und Hitze im Erdinnern von ihrer ursprünglichen Beschaffenheit in eine andere überführt worden.

Hohe Drücke erstreben eine Volumenverminderung des Ursprungsgesteines. Dies gelingt bei einem Feststoff nur noch durch den Übergang in den kristallinen Zustand, da dies die optimale, d.h. raumsparendste Ordnung der Moleküle ist.

Marmore als metamorphe Gesteine sind daher stets kristallin.

Diese Klarstellung empfiehlt sich, da inzwischen viele polierfähige Kalksteine im Natursteingewerbe als Marmore bezeichnet und angeboten werden. Jeder Kalkstein kann zu Marmor werden, wenn er durch tektonische Bewegungen in die Tiefe gelangt und dort zur Kristallisation seiner Calcit-Moleküle gezwungen wird; von Haus aus ist er jedoch kein Marmor!

Besondere Merkmale:

  • die Kristallflächen glitzern bei Lichteinfall

  • Zarte Farbtöne die beim Kalkstein nicht denkbar sind: rein weiß, helles blau, grün

 

 

 

Abriebfestigkeit im Vergleich:

Granit:

< 10 ccm/50 cm2

 

Marmor:

ca. 14- 34 ccm/50 cm2, je nach Material

 

Kalkstein dicht:

ca. 25- 40 ccm/50 cm2, je nach Material

 

Kalkstein porös:

ca. 40 - 100 ccm/50 cm2, je nach Material

 

Sandstein:

ca. 15- 30 ccm/50 cm2, je nach Material

 

Betonwerkstein:

<= 15 ccm/50 cm2 = Härteklasse I

 

Betonwerkstein:

> 15 ccm/50 cm2 = Härteklasse II

 

 

 

Farbstabilität:

Grundsätzlich gilt: der Farb-Grundton kann sich nicht nur von Block zu Block ändern, sondern sogar innerhalb eines Blockes! Aber gerade darin liegt der Reiz des Natursteins und macht jedes Werkteil einzigartig!

 

 

 

Rutschfestigkeit:

Rutschfestigkeitsklasse R 9 bei Schliff K.220 bei 70% aller Materialien

 

 

 

Eignung:

Empfehlung Fa. Jahncke:
Marmor für die Wände - Granit für die Fußböden

 

 

 

Verlegung:

alle Werkteile werden vollflächig verlegt

 

 

 

Muster:



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